Das Team bei der Gesellschaft für ökologische Planung ist, wie auch unsere Arbeitsschwerpunkte, vielseitig, interdisziplinär und engagiert. Neben den festangestellten Mitarbeitern gehören zwei Absolventen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) und ein Absolvent des Bundes-Freiwilligendienstes zum Team. Zusätzlich wird unsere Arbeit von Ehrenamtlichen und Praktikanten unterstützt.


Kai Schmille hat 1983 die Gesellschaft für ökologische Planung mit gegründet und wurde ihr erster Vorsitzender. Er ist Diplom-Politologe und Diplom-Soziologe. Heute setzt er sich als Geschäftsführer des Vereins für alle Belange des Natur- und Umweltschutzes in Hamburg ein. Kai bietet naturschutzpolitische Seminare an, ist Autor des Buches „Die hamburgischen Naturschutzgebiete“ und sitzt für die GÖP im Stiftungsrat der Stiftung Lebensraum Elbe. Wann immer Zeit bleibt, ist er häufig selbst in den von der GÖP betreuten Naturschutzgebieten anzutreffen.

Lena hat die GÖP bereits während ihres Studiums unterstützt und ist nach ihrem Abschluss als Diplom-Geographin in 2013 dem Verein erhalten geblieben. Sie ist Leiterin des Elbe-Tideauenzentrums und Ansprechpartnerin für Führungen. Lena ist außerdem verantwortlich für die Außeneinsätze in den Naturschutzgebieten und vertritt den Verein in verschiedenen naturschutzfachlichen Angelegenheiten. Zur unser aller Freude ist Lena für jeden Spaß zu haben, vor allem wenn es um einen Sprung ins kühle Nass nach getaner Arbeit geht.

Sünje ist seit 2014 als Naturschutzreferentin bei der Gesellschaft für ökologische Planung. Sie ist Diplom-Kauffrau und hat über zehn Jahre als Projektmanagerin im Bereich Klimaschutz und Erneuerbare Energien gearbeitet. Bei der GÖP ist sie verantwortlich für die Akquisition von Förder- und Stiftungsmitteln und bearbeitet inhaltlich Projekte. Als Ausgleich zur Schreibtischarbeit genießt Sünje die körperliche Arbeit bei Außeneinsätzen in den Naturschutzgebieten, übernimmt Führungen und backt für das Vereinscafé.

Volker ergänzt seit Sommer 2017 das Team der GÖP. Er ist hauptsächlich für ein Projekt zum „Naturzugang für Geflüchtete“ angestellt – und eine absolute Starbesetzung wenn es um die Vermittlung von Wertschätzung für die Natur geht. Als diplomierter Biologe lässt Volker in seinen Erzählungen das Elbe-Urstromtal zu Zeiten der Großsäugtiere wiederauferstehen, er kennt ungefähr jedes Insekt, die Speisepläne unserer Vögel und kann anhand eines Tiergebisses ein ganzes Tierleben skizzieren. Ich s/Spinne? Wenn ja, dann wäre ich bei Volker bestens aufgehoben – er begrüßt und bewundert jede Spinne einzeln, selbstverständlich im Hamburger Slang, denn er ist ein echter Barmbeker Jung.

Mira’s Weg zur GÖP führte über Südamerika; nach ihrem Bewerbungsgespräch für ein FÖJ bei uns reiste sie für ein Jahr durch die Andenländer – und kam wieder! Zum Glück. Ob es die Aussicht auf praktische Arbeit in der Natur war? Vielleicht (auch). Ihrem Kindheits-Revier Wohlers Park ist Mira jedenfalls nun entwachsen und probiert mit Begeisterung alle technischen Geräte und Werkzeuge in der Praxis aus. Sie freut sich über neue Herausforderungen – sei es das erste Mal Rasenmähen oder die erste Führung mit einer Kindergruppe – und steckt das ganze Team mit dieser fröhlichen Energie an. Aber auch ihr Feingefühl zeigt sich schnell, wenn sie unsere Tafeln beschreibt und bemalt und wahre Kunstwerke entstehen.

Ein FÖJ bei der GÖP – das klang für Stiina nach sinnvoller Umweltarbeit, vielfältigen Aufgaben und einem Jahr zur Orientierung; und so ist sie in unser Team gekommen. Stiina ist mit viel Elan bei praktischen und pädagogischen Aufgaben dabei. Sie testet gern ihre eigenen körperlichen Grenzen und die intellektuellen Grenzen des Teams – insbesondere zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Eigenen Angaben zufolge wäre sie als Tier gern ein Faultier gewesen; schwer vorzustellen, da Stiina auch in ihrer Freizeit sehr aktiv ist und neben diversen Konzertbesuchen, einem großen Freundeskreis in Lüneburg auch noch die Zeit findet, mit Freunden einen Kleingarten zu bewirtschaften.

Marek hat sich für ein BFD bei der GÖP entschieden – und dass weil (oder obwohl?) er vor zweieinhalb Jahren ein Praktikum bei uns absolviert hat. Schon da zeigten sich seine ausgeprägten Fähigkeiten im Handwerk – ob mit Metall, Holz oder „Kabeln“: Marek macht was draus. Dazu kennt er elektrotechnische Fachbegriffe, die das restliche Team noch nie gehört hat. Klingt irgendwie nerdig? Überhaupt nicht. Ihr müsstet ihn mal erleben, wenn er mit seinem auffällig designten gelben Polo um die Ecke biegt… oder mit Hingabe Kuchen für das Wochenende backt… oder Kindern die Natur näher bringt… Seinem verschmitzten Lächeln ist wenig entgegenzusetzen.

Suliman bereichert unser Team seit September 2017 auf unserer FÖJ-Stelle für junge Geflüchtete. Sein Weg führte ihn Ende 2013 aus seiner Heimatstadt Benghazi in Libyen über Tripolis, Malta und Frankfurt nach Chemnitz. Nichts gegen Chemnitz – aber die Hansestadt ist schon mehr sein Ding. Das FÖJ bei uns ist die Umsetzung seines „Nicht so viel nachdenken, einfach mal machen“-Mottos…

Und wir merkten schnell, dass Suliman sowohl viel nach- und mitdenkt als auch macht! Er packt überall mit an und sorgt nicht nur mit seiner positiven Einstellung sondern auch mit leckeren libyschen Nachtischen für Teamgeist und Motivation. Ob ihm neben all diesen Fähigkeiten auch sein cooler Afro-Look zum Traumberuf Pilot verhilft bleibt abzuwarten.